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Key Profile Areas (KPA)

Key Profile Areas (KPAs) sind thematisch definierte Forschungsbereiche von hoher wissenschaftlicher und/oder gesellschaftlicher Relevanz. Sie verfügen über substantielle kritische Masse und zeichnen sich durch Forschung auf international höchstem Niveau aus. Die Forschung innerhalb der Key Profile Areas ist transdisziplinär und in synergetische Netzwerke – sowohl innerhalb der Universität als auch mit außeruniversitären Institutionen (wie Max-Planck-Instituten) – eingebunden.

Key Profile Areas werden vom Rektorat auf Basis externer Gutachten und Empfehlung des Wissenschaftlichen Beirats eingerichtet. Die Einrichtung erfolgt für einen Zeitraum von sieben Jahren mit der Möglichkeit zur Verlängerung. Bestehende Key Profile Areas werden regelmäßig evaluiert.

Governance der Key Profile Areas

Alle Key Profile Areas an der Universität zu Köln verfügen über eine Ordnung, die ein transparentes und geregeltes Zusammenwirken aller Beteiligten sicherstellt. 

Die Governance der KPAs ist dabei in einer festgelegten Gremienstruktur verankert: 

  • Der Vorstand übernimmt die operative Leitung der jeweiligen KPA, unterstützt die*den Sprecher*in in dessen*deren Aufgaben und trägt die Verantwortung für die Umsetzung strategischer Ziele, die Koordination von Projekten und Ressourcen sowie die Kommunikation mit den Fakultäten und dem Rektorat.
  • Der Aufsichtsrat, dem die*der Sprecher*in der KPA samt Stellvertretung, die Dekan*innen der beteiligten Fakultäten sowie die*der Rektor*in angehören, hat die Aufgabe, den Vorstand zu kontrollieren und zu beraten. In dieser Funktion stimmt er strategische Grundsatzentscheidungen zwischen KPA, den beteiligten Fakultäten und dem Rektorat ab und trägt damit maßgeblich zur Weiterentwicklung der KPAs bei. Dazu gehören Empfehlungen zur strategischen Professurenplanung, Stellungnahmen zur strukturellen Entwicklung.

Durch diese klar definierte Governance wird das Ineinandergreifen von Fakultäten, Rektorat und KPAs gewährleistet. Das Zusammenspiel ist nicht nur formell geregelt, sondern wird in der Praxis etwa an gemeinsamen Berufungsentscheidungen sichtbar, wodurch ein transparentes und kooperatives Arbeitsumfeld entsteht, das die strategische Weiterentwicklung der KPAs effektiv unterstützt.

Die Ordnungen der KPAs sind in den Amtlichen Mitteilungen veröffentlicht.