Key Profile Area Global South Studies
Die Key Profile Area „Global South Studies“ beschäftigt sich mit kulturellen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Veränderungen im Globalen Süden vor dem Hintergrund multipler Krisen und planetarer Herausforderungen. Unser Ziel ist es, diese Herausforderungen besser zu verstehen und Impulse für innovative Lösungsansätze zu setzen. Im Zentrum steht die situierte Analyse globaler Verflechtungen, sozialer Ungleichheiten sowie der lokalen Auswirkungen und Aushandlungen globaler Prozesse. Dazu integrieren wir Initiativen, Perspektiven und Erkenntnisse aus verschiedenen Weltregionen und Disziplinen.
Wir sehen die Stärkung des wissenschaftlichen Austausches mit Partner*innen im Globalen Süden als einen wichtigen Schlüssel zum Erkenntnisgewinn. Wechselseitiges Lernen über regionale und disziplinäre Grenzen hinweg sowie die Prinzipien des Teilens, der Teilhabe und der gemeinsamen Wissensproduktion bilden die Grundpfeiler unseres Kernprofilbereichs.
Wir sind eine Plattform für die sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliche sowie die humangeographische Forschung, stellen Infrastrukturen für Forscher*innen aus dem In- und Ausland und verstehen uns als Inkubator für herausragende Forschungsinitiativen. Die Key Profile Area wird vom Global South Studies Center (GSSC) koordiniert und steht für internationale Sichtbarkeit, Vernetzung und Transfer in die Gesellschaft, und bietet ein attraktives Umfeld für Nachwuchswissenschaftler*innen aus aller Welt.
Kontakte
Prof. Dr. Michaela Pelican
Sprecherin
Institut für Ethnologie
Prof. Dr. Javier Revilla Diez
Stellvertretender Sprecher
Geografisches Institut
Prof. Dr. Silke Hensel
Stellvertretende Sprecherin
Historisches Institut; Iberische und Lateinamerikanische Abteilung
Prof. Dr. Clemens Greiner
Koordinator
Global South Studies Center (GSSC)
Beteiligte Fakultäten
Global Faculty Members
Derzeit beteiligen sich Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Ländern im Rahmen des Global Faculty Programms an der KPA Global South Studies.
Hier finden Sie alle Mitglieder des Global Faculty Programms an der Universität zu Köln.
Verbund- und Drittmittelprojekte
Mit der KPA Global South Studies sind aktuell mehrere Drittmittelprojekte verbunden:
Transfer
- Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest Museum Köln, zum Beispiel mehrere Ausstellungen “We are not carpets”
- Public Science Veranstaltungen mit außeruniversitären Institutionen, zum Beispiel öffentliches Rahmenprogramm der ECAS 2023 mit Stadt Köln und diversen Kulturträgern
- Kompetenzzentrum Fairer Handel (KFH) in Kooperation mit Fairtrade Deutschland e.V.: Veranstaltungen, Konferenzen, Forschung und Lehre im Bereich Fairer Handel
- UNESCO-MOST BRIDGES Thematic Hub for Planetary Wellbeing
Lehre
Die KPA Global South Studies unterstützt Nachwuchswissenschaftler*innen insbesondere bei der Organisation und Durchführung von speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Veranstaltungen.
Gemeinsam mit Verbundforschungsprojekten wie dem TRR228 Future Rural Africa und Partnerinstitutionenen im Globalen Süden veranstaltet die KPA internationale Sommerschulen für Nachwuchswissenschaftler*innen, zum Beispiel die Spring School in Political Economy and Political Ecology.
Kooperationen
Das Kooperationsnetzwerk der KPA Global South Studies umfasst sowohl regionale als auch internationale Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Regionale Kooperationen
- Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Internationale Kooperationen
- Universidade de Sao Paulo, Brasilien
- Universidad de los Andes, Kolumbien
- University of Western Cape, Südafrika
- Universitas Gadjah Mada, Indonesien
Bildnachweis
Quelle Header-Grafik: The Decolonial Atlas, Decolonial Media License 0.1