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16. Juni 2026

Viertes Forum Nachhaltigkeit - Workshop

Rückblick zum Auftakt des internationalen Austauschs im UNAI Hub zu SDG 11

Am 16. Juni 2026 fand im Rahmen des UN Academic Impact (UNAI) Hub zu SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ der Workshop „Research for Sustainable and Resilient Cities: Perspectives from the UN Academic Impact Hub on SDG 11“ an der Universität zu Köln statt. Der vom Sustainability Research Hub gemeinsam mit der De Montfort University (UK) organisierte Workshop war Teil des vierten Forum Nachhaltigkeit der Universität zu Köln und bildete den Auftakt für gemeinsame Aktivitäten innerhalb des Hubs mit dem Ziel, internationalen und transdisziplinären Austausch zu resilienten und nachhaltigen Städten voranzutreiben.

UNAI ist eine Initiative, die Hochschulen weltweit mit den Vereinten Nationen zusammenbringt, um deren Ziele durch Forschung, Lehre und globales Engagement zu unterstützen und zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) beizutragen. Die UNAI SDG Hubs fokussieren jeweils auf ein bestimmtes SDG und fördern den internationalen Austausch unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen den 17 SDGs. Die Universität zu Köln ist als Vice-Chair des SDG 11 Hub an der Förderung von Austausch und Zusammenarbeit zu inklusiven, sicheren, resilienten und nachhaltigen Städten beteiligt.

Mit Vorträgen zu partizipativen Ansätzen urbaner Nachhaltigkeitstransformationen konnten Einblicke in die aktuelle Forschung gewährt werden. Jasmine Walker von der De Montfort University (DMU) stellte den UNAI SDG 11 Hub und dessen internationale Aktivitäten vor. Anschließend gab PD Dr. Alexander Follmann (Universität zu Köln) Einblicke in seine Forschung zur partizipativen Transformation urbaner Ernährungssysteme am Beispiel Kölns. Im Mittelpunkt standen Alternative Food Initiatives und ihre Potenziale für die Transformation städtischer Ernährungssysteme in Zeiten multipler Krisen. Dr. Andrew Reeves (DMU) präsentierte am Beispiel Leicester Ansätze für ortsbezogene Bildung und kollaboratives Engagement für Klimaschutz sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Hochschulen, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen.

In der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmenden stand die Frage im Mittelpunkt, wie Forschung, Gesellschaft, Stadtverwaltung und politische Akteur*innen stärker zusammenwirken können. Es wurde deutlich, dass bereits vielfältige Aktivitäten innerhalb der Workshop-Gruppe zu Bildung, Entwicklung, Community, Ressourcen und Infrastruktur bestehen. Für eine stärkere, insbesondere transdisziplinäre Zusammenarbeit braucht es langfristige und vertrauensvolle Partnerschaften, gemeinsame Ziele, verlässliche Ressourcen, institutionelle Unterstützung und eine stärkere Vernetzung bestehender Initiativen. Der Auftakt zeigte dabei erfolgreich das Potenzial des internationalen Austauschs und gemeinsamen Lernens für die Transformation zu nachhaltigeren und resilienteren Städten.