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Neuer Aktionsfonds Nachhaltigkeit: UmweltHeld*innen gesucht!

Die Universität zu Köln stellt ab 2025 für das Querschnittsthema Nachhaltigkeit eine niederschwellige Microförderung für Projekte ihrer Universitätsmitglieder bereit. Das Rektorat gewährt die Förderung mit dem Ziel, die Universitätsmitglieder in ihrem Engagement für Nachhaltigkeit materiell zu unterstützen. 

Zielgruppen: Förderberechtigt sind Studierende und alle, die zum Personal der Universität zu Köln gehören:  Forschende aller Karrierephasen, Lehrende, Beschäftigte aus Technik und Verwaltung, aus zentralen Einrichtungen und sowie Zusammenschlüsse und Initiativen der verschiedenen Statusgruppen.

Projekte: Förderfähig sind Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug. Insbesondere auch kleinere Projekte in Forschung, Lehre, gesellschaftlichem Engagement sowie beispielsweise bezogen auf die Campusgestaltung oder Veranstaltungen können gefördert werden; explizit auch Forschungsprojekte von Studierenden (z. B. BA/MA-Abschlussprojekte). Die Projekte sollen auf kurze Dauer angelegt sein (Richtwert bis zu 12 Monate). Von der Förderung ausgeschlossen sind Tagungskosten o. Ä. und Reisen zu wissenschaftlichen Tagungen. 
 

„Das individuelle Engagement aller ist unerlässlich, um eine gemeinsame Kultur gelebter Nachhaltigkeit zu etablieren und damit aktiv zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität zu Köln beizutragen.“ 

Professor Dr. Kirk W. Junker, Prorektor für Nachhaltigkeit

Formale Bedingungen: Förderanträge werden mithilfe eines Formulars (Anlage) gestellt und von einer Universitätsmailadresse aus per E-Mail an nachhaltigkeit@verw.uni-koeln.de eingereicht. Es können nur Anträge für geplante, d.h. in der Zukunft liegende Projekte bewilligt werden. Die Förderung beschränkt sich auf Sach- und Hilfskraftmittel. Die Antragstellenden erstellen binnen drei Monaten nach Projektende einen Kurzbericht. 

Fördermittel: Es gibt zwei Förderkategorien, 1) Die pauschale Microförderung i.H.v. 500€ und 2) Die individuelle Microförderung mit einem Betrag in Höhe von mehr als 500€, bis zu maximal 5.000€. Grundsätzlich erfolgt die Auszahlung per Umbuchung auf ein PSP-Element bzw. nach individuellem Bedarf per Abschlagszahlung oder Auslagenerstattung.

Ablauf und Fristen: Die Förderung kann laufend beantragt werden. Die zur Förderung bestimmten Anträge werden vier Mal jährlich zum Quartalsende ausgewählt. 
Anerkennung des Engagements: Alle geförderten Projekte werden im Rahmen eines gemeinsamen Get-togethers gewürdigt und sichtbar gemacht. Die Projektteilnehmenden erhalten auf Wunsch ein Zertifikat über ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit an der UzK. 

Kontaktinformationen
E-Mail: nachhaltigkeit(at)verw.uni-koeln(dot)de
Sprechstunde des Nachhaltigkeitsbüros (mittwochs 12-13 Uhr)

Bisher geförderte Projekte des Aktionsfonds Nachhaltigkeit

Der Aktionsfonds unterstützt vielfältige Projekte aus der Universitätsgemeinschaft, die sich für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gesellschaftliche Transformation einsetzen. Die folgenden Projekte geben einen Einblick in die Bandbreite der bisher geförderten Vorhaben:

Bees for Peace (07/2025–09/2025)
Das Projekt und seine Website richten sich gezielt an religiöse Gemeinschaften und Kulturzentren, die in der Nachhaltigkeitsarbeit häufig übersehen werden, und fördern dort Bildung über Wildbienenvielfalt, naturnahe Lebensraumgestaltung und nachhaltiges Leben.

Biodiversität durch Wiesenblühstreifen (07/2025–06/2026)
Durch die Anlage von Blühstreifen werden neue Lebensräume für Insekten geschaffen und die biologische Vielfalt gestärkt. Begleitend wird Wissen über ökologische Zusammenhänge vermittelt.

ZukunftsRaum Stadt (07/2025–08/2025)
Das Projekt untersucht nachhaltige Formen des urbanen Zusammenlebens. Studierende entwickeln innovative Konzepte für ressourcenschonende und lebenswerte Städte.

Reduce – Replace – Recycle in Laborpraxis (07/2025–06/2026)
Ziel des Projekts ist es, nachhaltigkeitsorientierte Lösungen für den Laboralltag zu entwickeln. Dabei stehen die Reduktion von Ressourcenverbrauch und die Wiederverwendung von Materialien im Fokus.

Ringvorlesung Klimakrise (10/2025–02/2026)
Die von Students for Future Köln organisierte Ringvorlesung bringt Expert*innen verschiedener Disziplinen zusammen, um die Klimakrise aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und Studierende zur aktiven Auseinandersetzung zu motivieren.

Vom Wasser aus: Bildung nachhaltig verändern (10/2025–02/2026)
Das Projekt nutzt Wasser als Ausgangspunkt, um nachhaltigkeitsbezogene Bildungskonzepte zu entwickeln. Es verbindet ökologische, kulturelle und gesellschaftliche Perspektiven.

BNE-Fachtag 2026 (10/2025–03/2026)
Der Fachtag bringt Akteur*innen aus Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zusammen. Ziel ist der Austausch von Best Practices und die Weiterentwicklung von Bildungsformaten.

GreenwashingChecker (11/2025–04/2026)
Das Projekt sensibilisiert für Greenwashing und vermittelt Kompetenzen zur kritischen Bewertung von Nachhaltigkeitsversprechen. Nutzer*innen lernen, Marketingaussagen besser einzuordnen.

Lernspiel zu Nachhaltigen Energien (11/2025–10/2026)
Ein interaktives Escape Game vermittelt spielerisch Wissen über erneuerbare Energien. Durch aktives Problemlösen werden komplexe Inhalte verständlich gemacht.

Nisthöhlen für die Außenfassade der Station Rees (01/2026–03/2026)
An der Forschungsstation Rees werden Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse installiert. Damit wird ein Beitrag zum Artenschutz geleistet und Forschung unterstützt.

InnoCup (01/2026–12/2026)
Der InnoCup von Enactus fördert innovative und nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsideen von Studierenden. Teams entwickeln Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.

Rivopump (01/2026–12/2026)
Das Projekt entwickelt eine Bewässerungslösung, die ausschließlich durch die Strömungskraft von Flüssen betrieben wird und ohne Diesel oder Strom auskommt. Ziel ist es, Bewässerungskosten zu senken und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Green Office Initiative (02/2026–01/2027)
Die studentische Initiative setzt sich für mehr Nachhaltigkeit im Hochschulalltag ein. Sie entwickelt Maßnahmen und Projekte zur ökologischen Transformation der Universität.

Mathe mal anders – Schwerpunkt BNE (21.03.2026)
Das Projekt vermittelt mathematische Inhalte im Kontext nachhaltiger Entwicklung. Es zeigt praxisnah, wie Mathematik zur Lösung globaler Probleme beitragen kann.

Klimasensibles Buffet (15.04.2026–14.04.2027)
Das Projekt verbindet Ernährung mit Klimaschutz und zeigt nachhaltigkeitsorientierte Alternativen auf. Es sensibilisiert für die Auswirkungen von Konsumentscheidungen.

ReLaptop Lab (01.05.2026–31.12.2026)
Studierende bereiten alte Laptops auf und machen sie wieder nutzbar. So werden Ressourcen geschont und digitale Teilhabe gefördert.

Informiert über die Tigermücke (01.05.2026–30.10.2026)
Das Projekt klärt über die Ausbreitung und Risiken der Tigermücke auf. Es trägt zur Gesundheitsvorsorge und Umweltbildung bei.

Tage der Nachhaltigkeit an der Medizinischen Fakultät (08.-10.09.2026)
Die Veranstaltung fördert den interdisziplinären Austausch über Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen und sensibilisiert für die ökologischen Herausforderungen, vor denen Medizin und Gesundheitsversorgung stehen. Sie bietet Studierenden, Lehrenden, Forschenden sowie Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich über nachhaltige Lösungsansätze und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen. Den Auftakt bildet am 3. September ein öffentlicher Vortrag der Meteorologin und Raumfahrtexpertin Insa Thiele-Eich zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels. 

VerMoos (17.08.2026–27.11.2026)
VerMoos beschäftigt sich mit nachhaltigkeitsorientierten Lösungen für urbane Räume. Dabei werden ökologische Ansätze kreativ umgesetzt und erprobt.

UNESCO-MOST BRIDGES Workshop Planetary Wellbeing (19.–21.11.2026)
Der internationale Workshop bringt Forschende zusammen, um Konzepte des „Planetary Wellbeing“ zu diskutieren. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Lösungsansätze auf globaler Ebene.

ReCycle – Alte Räder. Neue Wege (08/2026–08/2028)
Zurückgelassene Fahrräder auf dem Campus werden instand gesetzt oder als Ersatzteilspender genutzt. Das Projekt fördert Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Mobilität und Ressourcenschonung an der Universität.

Serial Narrative Ecology (07/2026–12/2026)
Die Publikation untersucht ökologische Erzählweisen in zeitgenössischen US-amerikanischen Fernsehserien. Sie verbindet Literatur- und Kulturwissenschaft mit Nachhaltigkeitsforschung und macht ökologische Zusammenhänge narrativ erfahrbar.

Fair Trade International Symposium (23.–29.05.2026)
Das internationale Symposium bringt Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Fairen Handels zu diskutieren. Ziel ist der Austausch zu nachhaltigen und gerechten Handelssystemen.

Wer muss handeln (10/2026–07/2027)
Die Masterarbeit untersucht, wie Menschen Verantwortung für den Klimaschutz zwischen Staat, Wirtschaft und Individuen verteilen. Mithilfe eines Umfrageexperiments werden Zusammenhänge zwischen Verantwortungsverständnis und umweltrelevantem Verhalten analysiert.

Shaping Futures – Futures Literacy (10/2026–03/2027)
Das interdisziplinäre Lehrprojekt fördert Zukunftskompetenzen im Kontext von Nachhaltigkeit. Studierende entwickeln eigene Projekte und bringen diese in einen internationalen wissenschaftlichen Austausch ein.

Weitere Details zu den einzelnen Vorhaben erhalten Sie auf Anfrage unter: nachhaltigkeit@verw.uni-koeln.de.