Am 26. und 27. Februar 2026 findet die 21. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU) statt. Unter dem Titel „Hurra, die Welt geht unter! Zur Transformation und Gestaltung lebenswerter Zukünfte im Zeichen interdependenter Krisen“ rückt die Veranstaltung die vielschichtigen Wechselwirkungen ökologischer und gesellschaftlicher Krisen in den Fokus.
Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung in einem komplexen Verhältnis zu sozialen Konflikten, Macht- und Herrschaftsstrukturen sowie politischen Krisen stehen. Ziel der Tagung ist es, diese Interdependenzen zu analysieren und Perspektiven auf die Gestaltung zukunftsfähiger Formen des Zusammenlebens zu eröffnen.
Mit der Tagung möchte die NGU einen Raum für interdisziplinären Austausch schaffen, in dem aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert und neue Ansätze zur Bewältigung ökologisch-sozialer Krisen entwickelt werden.
Eingeladen sind insbesondere Doktorandinnen, frühe Postdoktorandinnen sowie fortgeschrittene Studierende, die ihre Beiträge in Form von Vorträgen, Posterpräsentationen oder „Making & Doing Sessions“ einbringen können. Abstracts im Umfang von maximal 300 Wörtern können bis zum 15. September 2025 eingereicht werden.