Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln und des Forschungszentrums Jülich untersuchen mit einem Zeppelin die Luftqualität über Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt stehen flüchtige organische Verbindungen (VOC), die unter anderem von Wäldern und Städten freigesetzt werden und in der Atmosphäre zur Bildung von Partikeln beitragen können, die Klima und Luftqualität beeinflussen.
Beteiligt ist unter anderem Juniorprofessorin Dr. Eva Pfannerstill vom Institut für Geophysik und Meteorologie der Uni Köln. Ihr Team erforscht, wie sich Umweltstress und Klimawandel auf die Wechselwirkungen zwischen Wäldern und Atmosphäre auswirken.
Die Messkampagne ist Teil umfangreicher Forschungsaktivitäten der Uni Köln zur Atmosphäre und zum Klimawandel. Ergänzt werden die Zeppelin-Flüge unter anderem durch die VITAL-II-Messkampagne in der Kölner Bucht sowie Messungen mit einem Fahrrad und einem mobilen Labor in Köln. Die gewonnenen Daten sollen schließlich hochaufgelöste Karten der Emissionen zwischen Stadt- und Waldgebieten ermöglichen und so das Verständnis klimarelevanter Prozesse verbessern.
Weitere Informationen: https://uni-koeln.de/universitaet/aktuell/meldungen/meldungen-detail/forschende-messen-mit-einem-zeppelin-die-luftqualitaet-ueber-nordrhein-westfalen