Im Rahmen der Albertus-Magnus-Professur 2026 begrüßt die Universität zu Köln den renommierten Erdsystemwissenschaftler Professor Dr. Johan Rockström. Mit seinen Professuren in Potsdam und Stockholm sowie als Gründer des Stockholm Resilience Centre und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zählt er zu den einflussreichsten Stimmen der internationalen Nachhaltigkeitsforschung. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Arbeiten zu planetaren Grenzen („Planetary Boundaries“) und Kippelementen im Erdsystem. Mit seiner Forschung prägt Rockström nicht nur wissenschaftliche Debatten, sondern auch gesellschaftliche Diskussionen über die Zukunft des Planeten.
Vom 15. bis 17. Juli 2026 hält Rockström zwei öffentliche Vorlesungen und ein Seminar zum Zustand des Erdsystems und möglichen Wegen in eine nachhaltige Zukunft. Die Vorlesungen widmen sich aktuellen Herausforderungen des Klimawandels und notwendigen gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Den Abschluss bildet am 17. Juli das Seminar, in dem Rockström mit der Direktorin von MESH der Universität zu Köln, Professorin Dr. Kate Rigby, ins Gespräch kommt. Eine Anmeldung ist nur für die Seminarteilnahme notwendig.
Die Albertus-Magnus-Professur wird jährlich an Persönlichkeiten von internationaler Bedeutung vergeben. Mit öffentlichen Vorlesungen und Seminaren schafft sie ein Forum für die Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen, die Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen beschäftigen, und fördert damit den Dialog zwischen Universität und Öffentlichkeit.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung: https://amp.phil-fak.uni-koeln.de/