Zum Hauptinhalt springen

| Forschung

Albertus-Magnus-Professur 2026: Johan Rockström über Wissenschaft als Wegweiser für Transformation

Vorlesung Rockström

Drei Tage wissenschaftlicher Austausch über die großen Herausforderungen unserer Zeit: Im Rahmen der Albertus-Magnus-Professur 2026 war der renommierte Klimawissenschaftler Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), zu Gast an der Universität zu Köln. In zwei öffentlichen Vorträgen und einem abschließenden Seminar stellte er aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Zustand des Erdsystems in Zeiten tiefgreifender globaler Veränderungen vor und diskutierte Transformationspfade für eine klimafreundliche und gerechte Zukunft.

Auf Grundlage aktueller Forschung zeichnete Rockström ein eindringliches und faktenbasiertes Bild vom Zustand unseres Planeten. Dabei machte er deutlich, dass wissenschaftlich fundiertes Wissen eine zentrale Orientierung für gesellschaftliche und politische Entscheidungen bietet. 

Im Mittelpunkt seiner Vorträge standen zwei wesentliche Hebel für eine erfolgreiche Transformation: die weltweite Energiewende sowie die Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme. Beide erfordern aus seiner Sicht verlässliche politische und regulatorische Rahmenbedingungen, um wirksam umgesetzt werden zu können.

Die Universität zu Köln leistet mit ihrer interdisziplinären Forschung und ihren wissenschaftlichen Netzwerken ihren Beitrag zu diesen Transformationsprozessen. Wichtige Impulse kommen unter anderem aus dem Sustainability Research Hub, dem Key Profile Area Sustainable Plant Production mit dem Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS), dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI), dem Institut für Nachhaltigkeit, Unternehmensrecht und Reporting (INUR) sowie der neu gegründeten Adenauer School of Government.

Den Abschluss der Albertus-Magnus-Professur bildete ein Dialog zwischen Johan Rockström und Kate Rigby, Direktorin von Multidisciplinary Environmental Studies in the Humanities (MESH). Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften für die Gestaltung einer nachhaltigkeitsorientierten Zukunft. Beide betonten die besondere Rolle von Universitäten als Orte der Transformation, an denen Konzepte wie Suffizienz, Resilienz und Gerechtigkeit wissenschaftlich weiterentwickelt und gesellschaftlich vermittelt werden.

Die Universität zu Köln dankt Prof. Johan Rockström, Prof.in Kate Rigby, allen Teilnehmenden sowie Prof. Andreas Speer und seinem Team für ihr großes Engagement bei der Durchführung der Albertus-Magnus-Professur 2026.

Die Präsentationsfolien der beiden öffentlichen Vorträge stehen online zur Verfügung:

Die Aufzeichnungen der beiden öffentlichen Vorträge werden in Kürze auf dem YouTube-Kanal der Universität zu Köln veröffentlicht.

Weitere Informationen: https://amp.phil-fak.uni-koeln.de/