09. Juni
18:00 - 19:30 Uhr
Veranstalter:
Komparatistik, Romanisches Seminar
Ort:
IBW-Gebäude (Gebäude 211), H 111
Herbert-Lewin-Str. 2
50931 Köln
Information:
Die interdisziplinäre Ringvorlesung untersucht, wie literarische Mehrsprachigkeit als ästhetische Strategie und kulturelle Praxis zur Verhandlung europäischer Identitäten im globalen Kontext beiträgt. Im Fokus stehen sowohl historische als auch gegenwärtige Perspektiven, die zeigen, wie Stimmen in Literatur, Film, Theater oder digitalen Medien zwischen Sprachen, Kulturen und politischen Räumen navigieren und dadurch neue Formen des Selbst- und Weltbezugs eröffnen.
Ziel der Ringvorlesung ist es zu zeigen, wie Mehrsprachigkeit als transkulturelle Praxis europäische Identitätsvorstellungen reflektiert, erweitert und neue Zugänge zu individuellen und gesellschaftlichen Zugehörigkeiten in einem Europa eröffnet, das sich zunehmend über Diversität und kulturelle Vielstimmigkeit definiert.
Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie auf unserer Webseite: https://komparatistik.uni-koeln.de/veranstaltungen/ringvorlesung-literarische-mehrsprachigkeit-europaeische-identitaetsbildung-im-weltbezug.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Vorlesungen
21.04.2026
Eva-Tabea Meineke
Hanna Zehschnetzler (Universität zu Köln)
Translinguale Literatur als Weltliteratur
28.04.2026
Stephan Packard (Universität zu Köln)
Latent sprachlos, phänomenal mehrsprachig:
Zur Sprachigkeit von Franchise-Comics in der Unterhaltungsindustrie
05.05.2026
Anja Bettenworth (Universität zu Köln)
Dreisprachigkeit und kulturelle Identität im antiken Nordafrika und in modernen
algerischen Antikenromanen
19.05.2026
Jörg Schulte (Universität zu Köln)
Mehrsprachigkeit in den Literaturen des slavischen Sprachraums
02.06.2026
Emanuela Anechoum (nonsolo Verlag)
Tangerinn. Lesung und Gespräch
Moderation: Eva-Tabea Meineke, Stefania Acciaioli und Selina Seibel
09.06.2026
Judith Meurer-Bongardt (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
Stephan Michael Schröder (Universität zu Köln)
Multilingualität und Intermedialität als emanzipatorische Erzählstrategien in der finnlandschwedischen Literatur "The need to survive”. Mehrsprachigkeit in grönländischer Gegenwartsliteratur
16.06.2026
Jürgen Hammerstaedt (Universität zu Köln)
Literarische Sprachenvielfalt in Hellenismus, Kaiserzeit und Spätantike
23.06.2026
Caroline Fischer (Université de Pau et des Pays de l’Adour)
Versuch einer Kategorisierung plurilingualer Literatur
30.06.2026
Klaudia Ruschkowski und Lothar Wekel (Verlag Römerweg)
„Una lingua unica nel suo genere“ – 100 Jahre Nobelpreis für eine mehrsprachige Autorin aus Sardinien: Grazia Deledda heute übersetzen und verlegen
Moderation: Eva-Tabea Meineke, Caroline Lüderssen und Stephanie Neu-Wendel
07.07.2026
Antonella Ippolito (Universität Potsdam)
Musikalisches Schreiben als Ausdruck einer "voix plurilingue" bei Akira Mizubayashi
14.07.2026
Béatrice Hendrich (Universität zu Köln)
Armenisch als Literatursprache des Osmanischen Reichs und der Türkei