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| Neue Professor*innen

Dr. Simon Rössig geb. Ritter

Dr. Simon Rössig geb. Ritter wurde zum W1-Professor am Institut für Linguistik ernannt, wo er im Bereich Laborphonologie und Phonetik forscht. Zuvor war er Lecturer am Institut für Sprachen und Linguistik an der Universität York (Vereinigtes Königreich). Juniorprofessor Rössig setzt in seiner Forschung eine Kombination aus empirischen und computergestützten Methoden ein, um verschiedene Aspekte der gesprochenen Sprache zu untersuchen. Das übergreifende Thema ist dabei die Frage, wie die Prosodie, insbesondere die Intonation, die Kommunikation beeinflusst. Seine Forschung berücksichtigt die Komplexität und Mehrdimensionalität von Sprache. Eines der Hauptziele seiner Arbeit ist es, zu einem besseren Verständnis von Kategorien und Abstufungen in gesprochener Sprache beizutragen.

Von 2022 bis 2023 war Simon Rössig DFG-Walter-Benjamin-Stipendiat im Phonetics Lab der Cornell University. Von 2017 bis 2022 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter (zunächst Doktorand, dann Postdoktorand) im Sonderforschungsbereich »Prominenz in der Sprache« an der Universität zu Köln. Anfang 2021 schloss er seine Dissertation über einen dynamischen Ansatz für kategoriale und kontinuierliche Modulationen im prosodischen Ausdruck von Informationsstrukturen ab, die von Doris Mücke und Martine Grice betreut wurde.