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| Neue Professor*innen

Dr. Lara Pearson

Dr. Lara Pearson, bisher Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main, wurde zur Professorin für Musikethnologie am Musikwissenschaftlichen Institut ernannt. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Körper- und Bewegungsdimensionen musikalischer Erfahrung und Bedeutung. 
Bislang hat sie diese vor allem in der Karnatak-Musikperformance und -Pädagogik in Südindien untersucht, wobei sie eine interdisziplinäre Kombination aus ethnografischen und multimodalen Analyseansätzen verwendet. Darüber hinaus hat sie über Musiknotation, kulturübergreifende Ästhetik, kulturelles Erbe und Improvisation veröffentlicht. Für ihre Arbeit über Gesten in der Karnatak-Musikpädagogik erhielt sie den Aubrey Hickman Award der Society for Education, Music and Psychology Research (SEMPRE) und den Martin Hatch Prize, verliehen von der Society for Asian Music. 
Derzeit ist sie stellvertretende Vorsitzende der Studiengruppe »Sound Movement and the Sciences« des International Council for Traditions of Music and Dance (ICTMD-SoMoS). In ihrer Forschung am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt hat sie traditionelle ethnographische Methoden mit computerbasierten Verfahren kombiniert und kann damit wichtige Impulse für die Neuorientierung des Musikwissenschaftlichen Instituts beitragen.
Lara Pearson studierte Musikethnologie an der Goldsmiths, University of London (MA 2012) und promovierte an der Durham University, UK (2016) mit einer Arbeit über Gesten in der Karnatak-Musikpädagogik in Südindien. Sie war Postdoc-Stipendiatin an der Universität Tübingen (2016-2017) und anschließend Postdoc-Forscherin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main (2018-2025).