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Simulierte Verhandlungen erstmals fester Bestandteil des Jura-Studiums

Startschuss für ein ambitioniertes Projekt der Juristischen Fakultät
Jura muss nicht trocken und langweilig sein. Gemeinsam mit der Sozietät DLA Piper starten verschiedene Lehrstühle und das Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ein neues Projekt, das Jura-Studierende praxisnahes Lernen und Lehren ermöglicht. Grundlage des Projektes sind Verhandlungssimulationen, sogenannte Moot-Courts, in denen zum selbstständigen Lernen angeregt wird. Diese Moot-Courts sollen erstmals fester Bestandteil des rechtswissenschaftlichen Studiums an der Universität zu Köln werden.

Die Studierenden lernen und üben juristische Recherche, Rezeption von Rechtsprechung und Literatur, Arbeit am Sachverhalt und formulieren eigene Standpunkte. Sie schärfen ihre Argumentationsfähigkeit. Gleichzeitig werden Teamgeist und Wettbewerbsbereitschaft gefördert. Sie erkennen aufgrund einer Rollenverteilung in Kläger und Beklagter, dass Recht auch interessenbasiert betrachtet werden muss. Die Moot-Court-Veranstaltungen, die sich jeweils am Pflichtfachstoff eines Semesters orientieren, sollen nicht die Vorlesungen ersetzen. Diese sind bewährt und erforderlich, um die immense Stofffülle und hohe Komplexität des Studiums zu bewältigen.  
Die problembasierten und fallorientierten Verhandlungen und dazu gehörende begleitende Veranstaltungen werden in den bisherigen Studienaufbau integriert. Das Projekt aktiviert Studierende zum selbstbestimmten Handeln, bringt Motivation und unterstützt so die Vorlesungen. Die Teilnahme am Mini-Moot-Court ist gleichermaßen praxisnah und forschungsorientiert.
Ort: Hörsaal XIII, Hauptgebäude, Universität zu Köln
Zeit:
Mittwoch, den 15.05.2013; 17 Uhr bis 19 Uhr
Kontakt:
Christian Olthaus
<link>c.olthaus@uni-koeln.de
Tel.: 0221 470 1298