Radikal verändern digitale Technologien nahezu alle Lebensbereiche: Sie bestimmen, wie wir in Zukunft arbeiten und konsumieren, wie wir Beziehungen führen und mit unserer Gesundheit umgehen. Doch was bedeutet das für den Einzelnen? Werden wir selbstständiger oder begeben wir uns in Abhängigkeiten? Und wie wirkt sich die Digitalisierung auf unser Menschenbild aus?
Welche Chancen und Risiken der digitale Wandel mit sich bringt, soll nun auf einer interdisziplinären Tagung an der Universität zu Köln verhandelt werden. Ausgerichtet wird die Veranstaltung „Digitale Transformation – Zur Zukunft der Gesellschaft“ von ceres, dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health.
Expert/inn/en aus Informatik, Medizin, Philosophie, Soziologie, Psychologie sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften diskutieren aus verschiedenen Blickwinkeln über Fragen, die der digitale Transformationsprozess aufwirft. An der Veranstaltung nehmen zudem Vertreter/innen aus der Politik teil, darunter Hannelore Kraft (Ministerpräsidentin des Landes NRW) und Svenja Schulze (Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW).
Im Fokus der Tagung stehen Technik, Informationssicherheit und Datenschutz sowie die Auswirkungen des digitalen Wandels auf unser alltägliches Leben. Gemeinsam wollen die Referent/inn/en ergründen, wie wir heute und zukünftig mit den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung umgehen möchten und sollten. In Keynotes widmen sich Timotheus Höttges (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG) dem „Digitalen Menschen“ und Prof. Dr. Gesche Joost (Universität der Künste Berlin) der „Digitalen Gesellschaft der Zukunft“.
Mit ceres, dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, ist an der Universität zu Köln ein neues Zentrum für die interdisziplinäre Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Beratung zu gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich der Gesundheit entstanden. Es wird getragen von fünf Fakultäten und dem Rektorat der Universität zu Köln. Die gezielt inter- und transdisziplinäre Ausrichtung von ceres ermöglicht die Bündelung bislang kaum verknüpfter Forschung und damit einen übergreifenden wie praxisrelevanten Erkenntnisgewinn. ceres bietet zudem ein Forum für den internationalen Austausch in der Forschung sowie auf allen Stufen der akademischen Ausbildung.
Wann:
19. Februar 2016 | 10.00–18.00 Uhr
Wo:
Industrie- und Handelskammer zu Köln
Unter Sachsenhausen 10–26
50667 Köln
Weitere Informationen und Tagungsprogramm:
<link http: ceres.uni-koeln.de veranstaltungen tagungen digitale-transformation _blank external-link-new-window external link in new>ceres.uni-koeln.de/veranstaltungen/tagungen/digitale-transformation
Livestream:
<link http: www.periscope.tv nrwpunktde>www.periscope.tv/nrwpunktde
Bei Rückfragen:
ceres | Universität zu Köln
Telefon: 0221 470-89110
E-Mail: <link mail window for sending>ceres-tagung@uni-koeln.de