Die tschechische Genetikerin Mirka Uhlirova wird in den kommenden fünf Jahren am Kölner Institut für Genetik und dem Cluster of Excellence CECAD (Gastgeberin Prof.in Maria Leptin) eine eigene Forschungsgruppe aufbauen. Dafür hat sie den von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergebenen Sofia-Kovaleskaja-Preis erhalten. Der Preis ist mit 1,65 Millionen Euro dotiert und geht an junge Spitzenforscherinnen, die herausragendes Talent, überdurchschnittliche Initiative und kreative Forschungsansätze zeigen.
Dr. Uhlirova benutzt als Modell die Taufliege Drosophila melanogaster, um im lebenden Organismus die molekularen Mechanismen zu untersuchen, die durch Tumorbildung fehlgesteuert werden und zur Krebsentstehung beitragen. Sie hat neue Gene identifiziert, die an diesen Prozessen beteiligt sind, und will herausfinden, welche Rolle sie bei der Zellwanderung und den Interaktionen von Tumoren mit ihrer Umgebung spielen.
Die insgesamt acht deutschen Preisträgerinnen und Preisträger sind zwischen 28 und 35 Jahren alt. Die offizielle Verleihung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Preises wird am 25. November in Berlin stattfinden.
Dr. Mirka Uhlrirova,
geboren 1977 in der Tschechischen Republik, studierte Biologie in Prag und Ceske Budejovice (Budweis), wo sie 2004 promoviert wurde. Als NATO-Stipendiatin war sie 2003 an der Colorado State University in Fort Collins, USA. Seit 2004 forscht sie an der Universität Rochester, USA.
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