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WiSo-Hochhaus und -Flachbau

Das markante WiSo-Hochhaus wurde im Jahr 1960 nach Plänen des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn errichtet und schließt den Zentralcampus nach Norden ab. Wegen seiner städtebaulichen und architektonischen Qualitäten wurde das Gebäude Ende der 90er Jahre unter Denkmalschutz gestellt. Der Gebäudekomplex besteht aus dem achtgeschossigen Hochhaus und einem weiträumigen Flachbau, zwischen dem Hochhaus und dem Hauptgebäude gelegen. Hochhaus und Flachbau beinhalten Büro- und Seminarräume, der Flachbau zusätzlich noch Hörsäle und Bibliotheken. Im Untergeschoss sind überwiegend Nebenräume, Technik- und Lagerräume untergebracht. Die Nutzfläche beider Bauteile beträgt insgesamt mehr als 10.000 Quadratmeter. 

Aufgrund neuer Verordnunge einerseits und des Alters des Baus andererseits war das Hochhaus nicht mehr uneingeschränkt betriebssicher. Es ist Ziel der Baumaßnahmen, die Betriebssicherheit des WiSo-Hochhauses wieder herzustellen. Eine grundsätzliche Nutzungsänderung war ursprüglich nicht vorgesehen. In den vergangenen Jahren hat allerdings eine Veränderung des Lehrkonzeptes stattgefunden. Insbesondere vor dem Erfahrungshintergrund der letzten Jahre, hat eine Weiterentwicklung durch Entwicklung neuer Lehrkonzepte den Lehrbetrieb an der Universität stark geprägt.

Das bedeutet, dass neben der Präsenzlehre, sehr stark die Hybride Lehre in den Fokus der Lehrkonzepte gerückt ist und im Zuge der Sanierungsmaßnahme auf das Gesamtprojekt WiSo angewendet wurde. 

Der Bau wird von Ende 2019 bis Ende 2028 dauern. Da das WiSo-Gebäude unter Denkmalschutz steht, werden alle Arbeiten im Zusammenhang mit der Grundinstandsetzung, mit der Stadtkonservatorin des Amtes für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Köln abgestimmt. Es besteht eine andauernde Lärmbelastung der zur jeweiligen Baustelle angrenzenden Bauteile. Vor diesem Hintergrund gibt es regelmäßige Abstimmungen mit dem Nutzer um im Vorfeld bei lärmintensiven Bauarbeiten zu informieren.

Leider musste sich die Universität 2023 von einem größeren Baudienstleister trennen, dessen Aufgaben nun neu ausgeschrieben werden müssen. Auch der Ukrainekrieg führte zu Verzöerungen.

Im Vorfeld der Baumaßnahme wurden sämtliche Gutachten zur Schadstoffuntersuchung in Auftrag gegeben. Vor diesem Hintergrund wurde vor der eigentlichen Sanierungsmaßnahme der Ausbau der Schadstoffe veranlasst. Der Denkmalcharakter wird durch die Sanierung, trotz enormer technischer Aufrüstung, sehr wenig beeinträchtigt. Somit behält das Gebäude seinen charakteristischen architektonischen Charme der 60er Jahre. 

Kurzinfo:

Baubeginn: Ende 2019

Voraussichtliches Bauende: Ende 2028

Behinderungen: Die Universität musste sich von einem größeren Baudienstleister, einem Schlüsselgewerk, trennen. Der Auftrag musste neu ausgeschrieben werden. Durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg musste die Universität während der Bauphase einen großen Bauzeitverzug hinnehmen.

Schadstoffe: Wurden bereits vor Beginn des Baus sachgerecht entsorgt.

Stand des Baus: