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Neubau der Chemischen Institute

Seit Anfang 2024 hat die Universität zu Köln mit dem Neubau der Gebäude der Chemie auf dem Areal zwischen der Luxemburger Straße und dem Enrique-Schmidt-Cuadra Weg in Köln-Sülz begonnen. Das Bauvorhaben wird in mehreren Phasen realisiert werden, die bis 2034 dauern, und den Chemischen Instituten, dem Institut für Biochemie sowie sämtlichen didaktischen Instituten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Lehr- und Forschungsräume zur Verfügung stellen. Der lange Zeitraum begründet sich durch die verschiedenen Bauabschnitte, in denen zunächst ein Neubau entsteht, sowie dem anschließenden Umzug von Instituten, bevor weitere Teile des Altbaus abgerissen werden können und ein weiterer Neubau anschließt.

Mit rund 25.800 Quadratmetern genehmigter Baugesamtfläche – fast vier Fußballfelder groß – und einem Kostenrahmen von nahezu 400 Mio. Euro zählt das Projekt zu einem der größten Hochschulbauprojekte in NRW. 

Mit dem Bau entsteht ein den Bedürfnissen von Wissenschaftler*innen und Studierenden angepasster moderner Gebäudekomplex in drei ringförmigen Baukörpern, die Labore, Seminarräume, Lager und Bibliotheken enthalten und zusammen mit Teilen der bisherigen Chemiegebäude einen gemeinsamen Campus umschließen werden. Der erste Bauabschnitt mit dem Errichten der Bauteile (Ringe) 1 und 2, die an der Luxemburger Straße und Greinstraße gelegen sind, wurde mit dem Aushub der Baugrube am 8. Januar 2024 begonnen. Die Baugrube bzw. Gründungsarbeiten sind bereits sehr arbeitsintensiv, da neben umfangreichen Verbauarbeiten und notwendigen Kampfmittelsondierungen auch Untersuchen des Amtes für Boden- und Denkmalpflege zeitlich berücksichtigt werden mussten. Der erste Gebäudeabschnitt wird voraussichtlich im Jahr 2029 fertiggestellt.

Der zweite Bauabschnitt wird mit dem Abriss der beiden Seitenflügel des Bestandsgebäudes der Chemie ab 2030 beginnen und soll 2033 mit Errichtung des Bauteils 3 am Enrique-Schmidt-Cuadra Weg beendet werden.

Die Rampe zum Fußgängerüberweg über die Luxemburger Straße wurde durch eine temporäre Treppenkonstruktion ersetzt, die den Zugang zur Brücke aus Richtung Greinstraße ermöglicht. Im Zuge der Baufeldbereinigung und der folgenden Baumaßnahmen kann es an der Einmündung der Greinstraße in die Luxemburger Straße zu Störungen auf dem Fuß- und Fahrradweg an der Luxemburger Straße stadtauswärts kommen, weil dort eine Ausfahrt für die Baufahrzeuge angelegt wird. Da die Greinstraße sowohl Zufahrt zum Baugebiet als auch Teil des Baugebietes ist, wird sie für den allgemeinen Verkehr gesperrt bleiben. Ebenso wurden die Parkplätze auf dem UniCenter-Parkplatz aufgehoben und bereits ab dem 4. Januar geräumt. Im Vorfeld musste das Baufeld sowohl auf Bodendenkmäler als auch auf Kampfmittel untersucht werden. Diese Untersuchungen sind größtenteils abgeschlossen. Es wurden keine Kampfmittel gefunden, geringe Ölablagerungen wwurden gefunden und fachgerecht entsorgt.

Kurzinfo:

Baubeginn: 2024

Voraussichtliches Bauende: 2033

Stand des Baus: Tiefbauarbeiten werden durchgeführt.

Behinderungen für die Anwohner*innen: Störungen auf dem Fuß- und Fahrradweg an der Luxemburger Straße.