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Albertus-Magnus-Platz

Umgeben von Hauptgebäude, Philosophikum, Hörsaalgebäude und Neuem Seminargebäude ist der Albertus-Magnus-Platz Versammlungsort, Verkehrsader und Ort zum Verweilen. Die Modernisierung des Platzes wurde 2018 im Masterplan beschlossen. Da in den vergangenen Jahren der Platz immer wieder nur anlassbezogen repariert worden war, plant man nun eine Gesamtgestaltung: Der Platz soll ein angenehmer Aufenthaltsort sein, an dem sich lesen, lernen und reden lässt. Dazu gehören die Bepflanzung mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und Gastronomie durch die beiden Kioske im Pavillon neben der Fahrradgarage. Der Platz soll auch weiterhin die zentrale Funktion als Verkehrsknotenpunkt für Fahrradfahrer und Fußgänger erfüllen.

Die Eigentümerverhältnisse sind hier besonders: Die Platte direkt über der Universitätsstraße gehört der Stadt Köln, die Seiten zum Philosophikum und Hauptgebäude sind Eigentum der Universität zu Köln. Eine Umgestaltung des Platzes kann sinnvollerweise also nur in Kooperation mit der Stadt Köln geschehen.

Mit dem Bau der Fahrradgarage 2019-2021 und ihrer Eröffnung 2022 erfolgte ein erster Schritt, um insbesondere den Studierenden mit einer sicheren Abstellmöglichkeit und einer Reparaturstation für ihre Fahrräder zu helfen. Um die Oberfläche des Platzes auf Seite des Philosophikums bis zum Beginn der Bauarbeiten Anfang 2025 für die Studierenden, Besucher und Angestellten der Universität nutzbar zu machen, wurden bunte Sitzmöbel, Holzkübel mit Pflanzen und ein Sonnensegel aufgestellt.

Bereits im Herbst 2024 wird eine Musterfläche aus Bergischer Grauwacke auf dem Platz zur Ansicht ausgelegt werden. In einem ersten Bauabschnitt wird dann ab Anfang 2025 die Grauwacke an der Seite zum Philosophikum hin bis zum Platz verlegt. Darauf folgen weitere Flächen des Platzes, derwährend des Baus für den Verkehr passierbar bleiben wird. Nachdem der Platz neu gepflastert wurde, werden neue Sitzgelegenheiten zwischen Philosophikum und Hörsaalgebäude aufgebaut und die Bepflanzung mit Bäumen umgesetzt (siehe Bild).

Die Baumaßnahmen werden Ende 2026 enden. Zwei Kunstwerke werden von den Baumaßnahmen betroffen sein: Die Granitstele von Ulrich Rückriem sowie die Bodenmosaike von Jürgen Hans Grümmer. Beide Kunstwerke werde nach vollendeter Pflasterung neu installiert, die Bodenmosaike auf der Fläche zwischen Pavillon und Hörsaal.

Kurzinfo:

Baubeginn: Erstes Quartal 2025

Voraussichtliches Bauende: Ende 2026

Stand des Baus: Ausführungsplanung und Ausschreibungen sind derzeit in Arbeit und durchlaufen anschließend die Freigabeprozesse.

Verzögerungen: Nach dem Bau der Fahrradgarage verzögerte sich die Abstimmung der verschiedenen beteiligten Behörden der Stadt Köln.

Behinderungen: Etwa ein Drittel des Platzes wird jeweils gesperrt. Fahrradwege werden kurzzeitig verlegt.