Baumaßnahmen an der Universität
Die Universität zu Köln ist eine der größten Universitäten Europas. Dies spiegelt sich auch in ihren Liegenschaften wider: Ungefähr 130 Objekte befinden sich im Bestand der Universität, darunter angemietete und im eigenen Besitz befindliche. Zum größeren Teil stammen die im Besitz der Universität stehenden Gebäude aus dem 20. Jahrhundert, wie das Hauptgebäude aus den 1930er Jahren, das Ensemble der UB mit dem Hörsaalgebäude aus den 1960er Jahren oder das Philosophikum und die Gebäude der Physik und Chemie aus den 1970er Jahren. Der historische Wert, der sich mit dem architektonischen Wert vieler Gebäude vereint, führt dazu, dass ein Teil der Liegenschaften denkmalgeschützt ist.
Größe und Zahl der Gebäude machen regelmäßige und zum Teil umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, in einzelnen Fällen auch komplette Neubauten durch die Hochschule nötig.
Die folgenden Webseiten bieten Informationen zu den einzelnen aktuellen Bauprojekten der Universität zu Köln.
Albertus Magnus Platz
Umgeben von Hauptgebäude, Philosophikum, Hörsaalgebäude und Neuem Seminargebäude ist der Albertus-Magnus-Platz Versammlungsort, Verkehrsader und Ort zum Verweilen. Die Modernisierung des Platzes wurde 2018 im Masterplan beschlossen. Da in den vergangenen Jahren der Platz immer wieder nur anlassbezogen repariert worden war, plant man nun eine Gesamtgestaltung: Der Platz soll ein angenehmer Aufenthaltsort sein, an dem sich lesen, lernen und reden lässt. Dazu gehören die Bepflanzung mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und Gastronomie durch die beiden Kioske im Pavillon neben der Fahrradgarage. Der Platz soll auch weiterhin die zentrale Funktion als Verkehrsknotenpunkt für Fahrradfahrer und Fußgänger erfüllen.
Hauptgebäude
Das Hauptgebäude ist Zentrum des Kölner Campus. Hier sitzen das Rektorat und Teile der Verwaltung, die Räume der traditionsreichen Rechtswissenschaftlichen Fakultät finden sich hier genauso wie die WiSo-Fakultät, die sich im Norden anschließt. Gebaut in den Jahren 1929 bis 1934, wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Seit 1985 steht es unter Denkmalschutz.
Gebäude der Informatik und der Rechtswissenschaft im Weyertal Nr. 119 und 115
Der Gebäudekomplex Weyertal Nr. 115 und Nr. 119 liegt direkt gegenüber des Evangelischen Krankenhauses im Weyertal. Nr. 119 ist der neungeschossige im Moment in Sanierung befindliche Anschluss an das Gebäude des Rechenzentrums, der zur Straße „Weyertal“ gelegen ist.
Das Gebäude Weyertal Nr. 115 ist ein Flachbau, der sich südlich anschließt, und u.a. vom Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht genutzt wird. Hier muss ein zweiter Rettungsweg durch Außentreppenanbau angebaut werden.
Gebäude für Exzellenzcluster ML4Q
Als forschungsstarke Universität muss die Universität zu Köln ihren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen die modernsten Forschungsräumlichkeiten zu Verfügung stellen. Dies betrifft insbesondere alle naturwissenschaftlichen Forschungsprojekte, wie zum Beispiel ML4Q - Matter and Light for Quantum Computing. Ende 2018 erhielt die Universität zu Köln den Zuschlag für das Exzellenzcluster ML4Q durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Dauer für den Exzellenzstatus der Universität zu Köln höchst wichtigen Förderung erstreckt sich über sieben Jahre und begann Anfang 2019. Eine Förderung über 2026 hinaus wird angestrebt, wobei eine Fortführung des Clusters in jedem Fall geplant ist.
Neubau Chemische Institute
Seit Anfang 2024 hat die Universität zu Köln mit dem Neubau der Gebäude der Chemie auf dem Areal zwischen der Luxemburger Straße und dem Enrique-Schmidt-Cuadra Weg in Köln-Sülz begonnen. Das Bauvorhaben wird in mehreren Phasen realisiert werden, die bis 2034 dauern, und den Chemischen Instituten, dem Institut für Biochemie sowie sämtlichen didaktischen Instituten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Lehr- und Forschungsräume zur Verfügung stellen. Der lange Zeitraum begründet sich durch die verschiedenen Bauabschnitte, in denen zunächst ein Neubau entsteht, sowie dem anschließenden Umzug von Instituten, bevor weitere Teile des Altbaus abgerissen werden können und ein weiterer Neubau anschließt.
Historicum im Weyertal
Die Philosophische Fakultät ist bisher, neben dem Philosophikum und dem Küpperstift, in zahlreichen kleineren Standorten untergebracht. Diese „Streulagen“ erschweren u.a. einen seit Langem gewünschten interdisziplinären Austausch. Hinzu kommt, dass die Zuschnitte von Büros und Seminarräumen oft wenig effizient sind und moderne Anforderungen wie hybride Lehrformen oft nicht umgesetzt werden können. Die Universität plant deswegen einen Neubau an der Kreuzung Weyertal/Gyrhofstraße auf der Fläche des jetzigen Parkplatzes.
Das Gebäude der Politischen Wissenschaften
Das Gebäude des Forschungsinstitutes für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen liegt beim Nordcampus in der Gottfried-Keller-Straße 6. Bei dem in die Jahre gekommenen Gebäude wurde festgestellt, dass die Betriebssicherheit nicht mehr uneingeschränkt gewährleistet ist und ein Instandhaltungsstau vorliegt. Die Universität zu Köln plant deswegen, die Brandschutzertüchtigung und Instandsetzung des Bestandsgebäudes aus dem Jahr 1952 durchzuführen.
WiSo-Hochhaus und -Flachbau
Seit Anfang 2024 hat die Universität zu Köln mit dem Neubau der Gebäude der Chemie auf dem Areal zwischen der Luxemburger Straße und dem Enrique-Schmidt-Cuadra Weg in Köln-Sülz begonnen. Das Bauvorhaben wird in mehreren Phasen realisiert werden, die bis 2034 dauern, und den Chemischen Instituten, dem Institut für Biochemie sowie sämtlichen didaktischen Instituten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Lehr- und Forschungsräume zur Verfügung stellen. Der lange Zeitraum begründet sich durch die verschiedenen Bauabschnitte, in denen zunächst ein Neubau entsteht, sowie dem anschließenden Umzug von Instituten, bevor weitere Teile des Altbaus abgerissen werden können und ein weiterer Neubau anschließt.