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Meta-Evaluation: Evaluation und Entwicklung des QM-Systems

Neben der Akkreditierung und Reakkreditierung von Studiengängen ist der zentrale Zweck des QM-Systems die kontinuierliche, systematische und evidenzbasierte Weiterentwicklung der Studiengangsqualität. Darüber hinaus soll das QM-System auch die Qualitätskultur in Bezug auf Studium und Lehre an der Universität zu Köln befördern und weiterentwickeln. Um sicherzustellen, dass das QM-System diese Zwecke erfüllt, soll die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Systems regelmäßig untersucht und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Das hierfür eingesetzte Evaluationsdesign umfasst drei Komponenten:

  1. Struktur- und Prozessevaluation: Unter Rückgriff auf bereits erarbeitete Prozessmodelle werden mit unterschiedlichen Statusgruppen die Strukturen und Prozesse des QM-Systems in Gesprächs- und Workshop-Formaten analysiert und einer kritischen Bewertung unterzogen.
  2. Wirkung auf Studiengänge: Mithilfe von Dokumentenanalysen wird eruiert, welche Maßnahmen die Studiengänge mit den verschiedenen QM-Formaten erarbeitet haben.
  3. Wirkung auf Statusgruppen: Mithilfe von Wirkmodellen und Befragungen wird untersucht, wie die Formate des QM-Systems von den Teilnehmenden wahrgenommen und genutzt werden.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden in verschiedenen Gesprächsrunden mit Vertreter*innen aller Statusgruppen diskutiert und interpretiert, um ggf. Entwicklungsvorhaben zu identifzieren. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass das QM-System evidenzbasiert bezüglich relevanter Aspekte weiterentwickelt wird.

Weiterführende Informationen finden sich auch in diesem Artikel: 

Koppenborg, M., Koch, S., & Smikale, S. (2024). Die Qualität des Qualitätsmanagements: ein Design zur Evaluation eines Qualitätsmanagmentsystems für Studium und Lehre. Zeitschrift für Evaluation, 23(1), 10–34. https://doi.org/10.31244/zfe.2024.01.02

Kontakt

Dr. Markus Koppenborg