Key Profile Area Sustainable Plant Production
Die Wissenschaftler*innen der KPA Sustainable Plant Production befassen sich mit grundlegenden Fragestellungen der Pflanzenwissenschaften. Dabei erzeugen sie neues Wissen, das zukünftige Züchtungsstrategien maßgeblich beeinflusst und wissenschaftlich fundierte Lösungen für eine nachhaltige Ernährungssicherung einer wachsenden Weltbevölkerung ermöglicht.
Im Zentrum steht das Exzellenzcluster CEPLAS, ein gemeinsames Projekt der Universitäten Köln und Düsseldorf, des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung, des Forschungszentrums Jülich und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung. CEPLAS erforscht die molekularen und genetischen Grundlagen komplexer Eigenschaften von Pflanzen und ihrer Mikrobiota (Holobionten), die die Anpassung an begrenzte Ressourcen und Umweltveränderungen beeinflussen. Dadurch wird eine Basis für die Entwicklung von nachhaltigen und ressourcenschonenden Nahrungs-, Futter- und Energiepflanzen geschaffen.
Die KPA bietet eine koordinierte und zukunftsorientierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und unterstützt Programme zur Förderung früher Karrierephasen.
Zudem wird der interdisziplinäre Dialog mit Vertreter*innen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gefördert. Es werden Veranstaltungen durchgeführt, die gezielt den Wissenstransfer in die Gesellschaft unterstützen. Darüber hinaus wird der Wissenstransfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung aktiv unterstützt. Die KPA bietet einen Raum für den fachlichen Austausch der beteiligten Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen. Das bestehende Netzwerk aus nationalen und internationalen Partnern an der Universität sowie aus Wirtschaft und Politik wird gestärkt und kontinuierlich erweitert.
Kontakt
Prof. Dr. Stanislav Kopriva
Sprecher
Institut für Pflanzenwissenschaften
Beteiligte Fakultäten
Global Faculty Members
Derzeit beteiligen sich Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Ländern im Rahmen des Global Faculty Programms an der KPA Sustainable Plant Production.
Hier finden Sie alle Mitglieder des Global Faculty Programms an der Universität zu Köln.
Verbund- und Drittmittelprojekte
Mit der KPA Sustainable Plant Production sind mehrere Verbund- und Drittmittelprojekte verbunden:
Transfer
Eine Wissenschaftlerin erläutert Passant*innen im Rahmen des Veranstaltungsformats „Soapbox Science“ Zusammenhänge aus der Pflanzenwissenschaft. Foto: Ludolf Dahmen
Die KPA bringt wissenschaftliche Erkenntnisse aktiv in die Gesellschaft ein und bietet vielseitige Angebote im Bereich Veranstaltungen wie Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Schulprojekte, Bürgerwissenschaftsprojekt, Podcasts und vieles mehr.
Die Transferaktivitäten umfassen außerdem den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie mit dem Ziel, die Wirkung der Grundlagenforschung in den Pflanzenwissenschaften zu maximieren.
Die Organisation und Koordination der Forschungstransferaktivitäten bei CEPLAS liegt in der Verantwortung eines speziell dafür eingesetzten Koordinators für Technologietransfer und Kooperationsmanagement. Dazu gehören
- aktives Scouting,
- Trainingsprogramme im Bereich IP-Schutz,
- Forschungstransfer und Entrepreneurship,
- Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Forschung, Lehre, Forschungstransfer und Public-Outreach,
- eigene Veranstaltungen zur externen Präsentation von Kooperationsmöglichkeiten mit dem privaten Sektor beziehungsweise zur Kontaktvermittlung und Kooperationsanbahnung,
- Partnerschaft mit einer jährlichen internationalen Konferenz zur Etablierung von Public-Private-Partnerships ("Crop Innovation & Business Conference").
Projekt TRANSPLANT
Unterstützt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurde zwischen Forschenden der beiden CEPLAS-Universitäten gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal in Kleve das Projekt TRANSPLANT geschaffen. TRANSPLANT soll pflanzenwissenschaftliche Innovationen voranzutreiben und CEPLAS im Wissens- und Technologietransfer unterstützen. Erweiterte Workshop-Formate und eine Veranstaltungsreihe dienen der Förderung eines unternehmerischen Mindsets der Wissenschaftler*innen, um Forschungsergebnisse in sozioökonomische Wirkung zu überführen. TRANSPLANT-Innovationsmanager*innen begleiten den Aufbau von Kooperationsprojekten zwischen Forschenden und Wissenschaftler*innen als auch die Etablierung von Kooperationen mit der Privatwirtschaft. Zudem werden Wissenschaftler*innen beim Schutz von geistigem Eigentum (IP-Schutz) ihrer Forschungsergebnisse unterstützt und mit Akteur*innen von Transferabteilung bis Gründerzentrum verknüpft.
Netzwerk Food Security
Das Netzwerk Food Security fördert den Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Disziplinen und bringt dazu Beteiligte aus Forschung, Wirtschaft, Politik und humanitären Hilfsorganisationen auf internationaler Ebene zusammen. Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten und Zielgruppen organisiert. Zudem bietet das Netzwerk Forschungsförderung für die Wissenschaftler*innen.
Lehre
Studiengang Bachelor (B.SC.) „Quantitative Biology“
In Kooperation mit der Universität Düsseldorf und mit der Unterstützung von CEPLAS wird ein interdisziplinärer Bachelor-Studiengang „Quantitative Biology“ angeboten, der sich an den Bedürfnissen der modernen biologischen und medizinischen Forschung orientiert und in englischer Sprache unterrichtet wird.
Forschungspraktika für Bachelor-Studierende
Im Rahmen eines 3- bis maximal 4-wöchigen, vergüteten Vollzeitpraktikums bearbeiten die Forschungspraktikant*innen ein pflanzenwissenschaftliches Thema in einer der CEPLAS Arbeitsgruppen.
Entwicklung forschungsnaher Lehrmodule - CEPLAS Schulprojekt Research and Education
Dieses Projekt unterstützt den Wissenstransfer von der Forschung in die Schule.
Interdisziplinäre Vortragsreihe „Globale Ernährungssicherung“
Die Vortragsreihe ist konzipiert für die interessierte Öffentlichkeit, Studierende und Mitarbeitende der Universität und widmet sich den globalen Herausforderungen, die im Spannungsfeld von Klimawandel, Nachhaltigkeit und globaler Ernährungssicherung entstehen.
Kooperationen
Das Kooperationsnetzwerk der KPA Sustainable Plant Production umfasst mehrere regionale und internationale Hochschulen und AUF.
Regionale Kooperationen
- Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung
- Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung
- Forschungszentrum Jülich
- Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Hochschule Rhein-Waal
Internationale Kooperationen
- Washington State University, USA
- King Abdullah University of Science and Technology, Saudi-Arabien
- CBGP – Centre for Plant Biotechnology and Genomics, Spanien
Forschungsinfrastrukturen
Die Forschungsinfrastrukturen sorgen für eine vielfältige Unterstützung der KPA-Wissenschaftler*innen und stehen auch externen Wissenschaftler*innen zur Verfügung. Dazu gehören:
Medien
Interessierte können sich auf der CEPLAS-Website unter der Überschrift „Pflanzenforschung verstehen“ mittels verschiedener Formate und Videobeiträge informieren.