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Key Profile Area Cancer Ecosystems

Der zentrale Ansatzpunkt für die Forschung in der Key Profile Area "Cancer Ecosystems" ist eine in den letzten Jahren gewonnene Erkenntnis: Die Entstehung und weitere Entwicklung von Krebs kann nicht auf die transformierten Zellen selbst reduziert werden, sondern hängt von erfolgreichen Interaktionen eines mutierten Zellklons mit dem ihn umgebenden Gewebeökosystem ab. Um neue, therapeutisch angreifbare Schwachstellen von Krebs aufzudecken, müssen wir daher die Mechanismen der Co-Evolution von Krebs und seinem individuellen Ökosystem verstehen.

In der KPA forschen wir deshalb in interdisziplinären Teams daran, diese Mechanismen besser zu verstehen, mit dem Ziel, aufbauend auf dem hierdurch gewonnenen tiefen Verständnis dieser Prozesse, innovative Therapien zu entwickeln, mittels derer Krebserkrankungen in Zukunft erfolgreicher behandelt werden können als mit derzeit verfügbaren Therapien.

Kontakte

Prof. Dr. Henning Walczak

Sprecher

Institut für Biochemie I

Prof. Dr. Silvia von Karstedt

Stellvertretende Sprecherin

Department of Translational Genetics

Prof. Dr. Reinhard Büttner

Stellvertretender Sprecher

Institut für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie

Prof. Dr. Michael Hallek

Stellvertretender Sprecher

Innere Medizin I

Verena Boschert

Koordinatorin

Institut für Biochemie I

Beteiligte Fakultäten

Verbund- und Drittmittelprojekte

Mit der KPA Cancer Ecosystems sind mehrere Verbund- und Drittmittelprojekte verbunden:

Transfer

Die KPA ist sehr aktiv in der Überführung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in klinische Studien und ist führend an mehreren klinischen Netzwerken beteiligt:

Ausgründungen

Wissenschaftler*innen der KPA haben in den letzten Jahren aktiv mehrere Start-ups gegründet, um ihre eigenen Ideen mit Hilfe von Risikokapital weiterzuentwickeln (PearlRiver Bio GmbH, NEO New Oncology, Epiphanes Inc., CDL Therapeutics GmbH).

Transfer in die Gesellschaft

  • Die CIO-Summer-Academy gibt Oberstufenschüler*innen die Möglichkeit, einen Einblick in die onkologische Forschung zu erhalten.
  • Forschungsgruppen aus der KPA beteiligen sich am MINT-EC-CAMP, bei dem Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland die Gelegenheit bekommen, moderne Krebsforschung hautnah zu erleben und selbst in den Laboren der Uniklinik Köln mitzuarbeiten.

Lehre

Unterstützung von Nachwuchswissenschaftler*innen in der KPA:

  • Mit der Mildred Scheel School of Oncology werden gezielt Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereich, die im Bereich translationaler Krebsforschung arbeiten, unterstützt.
  • Das Cologne Clinician Scientist Programm (CCSP) verfolgt das Ziel, Ärzt*innen, die sowohl klinisch als auch wissenschaftlich tätig sind, als entscheidendes Bindeglied zu stärken, damit Forschung und Versorgung eng miteinander verzahnt werden.

Kooperationen

Das Kooperationsnetzwerk der KPA Cancer Ecosystems umfasst sowohl regionale als auch internationale Hochschulen und AUF.

Regionale Kooperationen

Die KPA kooperiert über das CANTAR-Netzwerk mit der Universität Aachen, der Universität Bonn, der Universität Düsseldorf, der Universität Duisburg-Essen, der Universität Dortmund, dem Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie in Dortmund und dem Deutschen Zentrum für Neurogenerative Erkrankungen in Bonn.

Wissenschaftler*innen der KPA koopieren über das Center für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf (CIOABCD) mit den Unikliniken Aachen, Bonn und Düsseldorf.

Wissenschaftler*innen der KPA tragen zum Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) West bei, einer gemeinsamen Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Köln, der Universität zu Köln, des Universitätsklinikums Essen und der Universität Duisburg-Essen. Das NCT betreibt klinisch-translationale Krebsforschung. Forscherinnen und Forscher, Ärztinnen und Ärzte, Patientinnen und Patienten sind Forschungspartner auf Augenhöhe, um gemeinsam bessere Krebsdiagnoseverfahren und -behandlungen zu erforschen und entwickeln.

Internationale Kooperationen

  • Francis Crick Institute, London, UK
  • Stanford University, Stanford, California, USA
  • UCL Cancer Institute, University College London, London, UK
  • WEHI (Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research), Melbourne, Australia

Forschungsinfrastrukturen

Die Wissenschaftler*innen der KPA profitieren von verschiedenen Forschungsinfrastrukturen an der Universität zu Köln und am Universitätsklinikum Köln: