Die Universität zu Köln kann sich über die Förderung von bis zu drei Professorinnenstellen für fünf Jahre freuen. Mit einem der besten Gleichstellungskonzepte in der zweiten Antragsrunde hat sie ein unabhängiges Expertengremium überzeugt und nimmt nun an der Fortführung des Professorinnen-Programms teil.
Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das Professorinnen-Programm gestartet. Die Fortführung des erfolgreichen Programms wurde 2012 beschlossen.
Das erste und das zweite Professorinnen-Programm mit dem Gesamtvolumen von je 150 Millionen Euro werden je hälftig vom Bund und den Ländern finanziert. Hochschulen erhalten auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzepts die Möglichkeit, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren gefördert zu bekommen.
Die Universität zu Köln knüpft damit nahtlos an die erste Förderphase an. Durch die Förderung von drei Professuren aus dem Professorinnenprogramm konnten die intern verbleibenden Mittel der Universität für zahlreiche Projekte zur Umsetzung des dazugehörigen Gleichstellungskonzepts eingesetzt werden. Aus der ersten Förderphase entstammen unter anderem das Cornelia Harte Mentoring Programm für Studentinnen und Doktorandinnen der MINT-Fächer sowie das Managementprogramm für Professorinnen und weibliche Führungskräfte.
Bei Rückfragen:
Annelene Gäckle
Gleichstellungsbeauftragte der Universität zu Köln
E-Mail: <link>gleichstellungsbeauftragte@gb.uni-koeln.de
Tel.: 0221/470-4830