02. Juli
12:00 Uhr - 12:45 Uhr
Veranstalter:
Gesunde Uni Köln
Ort:
Online via Zoom
Information:
Belastungen im Hochschulalltag sind nicht für alle gleich verteilt. Erwartungen, Rollenbilder, strukturelle Rahmenbedingungen und individuelle Lebensrealitäten wirken zusammen und prägen,wie Stress erlebt wird – und welche Ressourcen zur Verfügung stehen.
Der Impulsvortrag von Esther Lutgen verbindet eine verständliche Einführung in das Konzept der Intersektionalität mit wissenschaftlich fundierten Ansätzen der Resilienzförderung. Wir erfahren, warum Belastungen und Ressourcen im Arbeits- und Studienalltag unterschiedlich verteilt sein können und wie sich daraus neue Perspektiven für Selbstfürsorge, Zusammenarbeit und Unterstützung ergeben. Dabei wird Resilienz nicht nur als individuelle Fähigkeit betrachtet, sondern auch im Kontext von sozialen Rahmenbedingungen, Zugehörigkeit und Erwartungen.
Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein kleines Toolkit aus drei alltagstauglichen Mikro-Strategien zur Stressregulation und zum Aufbau persönlicher Ressourcen.
Die Veranstaltung nimmt vorrangig eine cis-weibliche Perspektive ein, schließt jedoch andere Perspektiven ausdrücklich mit ein. Erfahrungen von trans-, inter- und nicht-binären Personen werden im Impuls sowie in der anschließenden Fragerunde berücksichtigt.
Weitere Informationen: https://uni.koeln/P7ATL