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Veranstaltungen

Das Erbe von Jherings ‚Der Kampf ums Recht‘ – Was schulden wir dem Recht?

29. April
17:45 Uhr 


Veranstalter:
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtstheorie, Institut für Neuere Privatrechtsgeschichte, Rheinischer Verein für Rechtsgeschichte e.V.

Ort:
HS II, Hauptgebäude
Albertus-Magnus-Platz 1
50931 Köln

Information:

Rudolf von Jherings 1872 gehaltener Vortrag „Der Kampf ums Recht“ zählt zu den meistgelesenen juristischen Texten. Seine These, dass Recht nicht gegeben, sondern erkämpft werden muss – durch das beharrliche Einfordern subjektiver Rechte –, hat Generationen von Juristinnen und Juristen bewegt, provoziert und inspiriert.
Doch was bedeutet Jherings Kampfmetapher heute? Ist sie zeitlose Wahrheit oder Ausdruck einer spezifischen historischen Konstellation des liberalen Bürgertums? Wie kann das Recht sein Versprechen halten? Was verlangt es dafür von uns?

Kaum jemand ist besser geeignet, den Vortrag in seinen geistesgeschichtlichen Kontext einzubetten, als Michael Kunze, der mit seiner kürzlich erschienenen großen Jhering-Biographie den Menschen hinter dem Text neu sichtbar gemacht hat. Kunze weiß, wie Jhering dachte, zweifelte und selber stritt. Sein Gesprächspartner ist Dan Wielsch, der als Rechtstheoretiker die systematischen Argumente des Textes befragt und überlegt, wie die Thesen von Jhering heute weitergedacht werden können. In den Abend einführen wird der Rechtshistoriker Hans-Peter Haferkamp.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Normative Welten. Kölner Diskurse zum Rechtspluralismus“, die unterschiedliche Perspektiven auf das Recht zusammenbringt und mit der interessierten Öffentlichkeit diskutiert.
Näheres unter https://www.rechtstheorie.uni-koeln.de/

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